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Mehr als 5000 Menschen zeigten ihr Gesicht gegen Diskriminierung

Erfolgreiche Kampagne wird fortgesetzt

Bei der Abschlusspräsentation der Kampagne der Antidiskriminierungsstelle Steiermark „Zeig dein Gesicht gegen Diskriminierung“ las Schauspielerin Marion Mitterhammer in den Minoriten Graz bewegende Texte von steirischen Autorinnen und Autoren zum Thema Diskriminierung. Die erfolgreiche Kampagne wird 2014 forgesetzt.

„Wir sind überwältigt von der zahlreichen Teilnahme an der Kampagne und ihrer Unterstützung! Der Zuspruch und das positive Feedback ermutigen uns zusätzlich, Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen und weiter an einem gesellschaftlichen Schulterschluss gegen Diskriminierung zu arbeiten“, erklärte Daniela Grabovac, die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle Steiermark am Freitag bei der Abschlusspräsentation der Kampagne „Zeig dein Gesicht gegen Diskriminierung“.

Im Juni gestartet, hält die Bewegung auf Facebook derzeit bei mehr als 5200 Fans. Als Höhepunkt der Aktion fuhr von Juni bis Dezember ein Bus der Holding Graz durch die Stadt, beklebt mit den Gesichtern von hunderten Steirerinnen und Steirern, die so ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt haben. Dazu kam eine Plakatkampagne mit prominenten Unterstützerinnen und Unterstützern wie Klaus Eberhartinger, Mario Haas, Pia Hierzegger, Ivica Vastic, der gesamten Mannschaft des SK Sturm Graz sowie der Schauspielerin Marion Mitterhammer

Marion Mitterhammer war es auch, die am Freitag in den Minoriten Graz zur Abschlusspräsentation der Kampagne Texte zum Thema Diskriminierung las, verfasst von den steirischen Autorinnen und Autoren Valerie Fritsch, Christine Teichmann, Andrea Stift sowie Georg Petz, Andreas Unterweger und anderen.

Auch die Partnerinnen und Partner der Kampagne freuten sich über den großen Erfolg:

Vollath: Wichtiger Schritt gegen Diskriminierung
Integrationslandesrätin Bettina Vollath: „Ich gratuliere der Antidiskriminierungsstelle Steiermark zum großen Erfolg von „Zeig Dein Gesicht gegen Diskriminierung“ und danke ganz besonders den tausenden Menschen, die sich aktiv daran beteiligt haben. Ich bin beeindruckt, wie viele Steirerinnen und Steirer sich zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft bekannt haben. Für mich stellt diese Kampagne einen weiteren Schritt dar, um Diskriminierung in der Steiermark in die Vergangenheit zu verbannen. Das geht nur gemeinsam, und es macht Mut zu sehen, wie viele diesen Weg mitgehen. Wir alle wollen Diskriminierung entschieden und mit Nachdruck entgegentreten, damit wir langfristig den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Steiermark stärken.“

Nagl: Werbeaktion für Respekt und Toleranz

Bürgermeister Siegfried Nagl: „Ich gratuliere ganz herzlich, denn diese Werbeaktion für Respekt und Toleranz ist gelungen. Sie war sehr präsent und ist positiv wahrgenommen worden. Die Tatsache, dass es so viele freiwillige „Models“ gegeben hat ist für mich ein deutliches Signal, dass der Respekt gegenüber allen Menschen in Graz, unabhängig von Herkunft, Religionszugehörigkeit und Sprache den Grazerinnen und Grazern ein echtes Anliegen ist. Das ist auch ein klarer Auftrag für kommunalpolitisches Handeln.“

Muhr: Aktiv für ein positives Miteinander
Barbara Muhr, Vorstandsdirektorin Holding Graz: „Der öffentliche Verkehr eignet sich ideal, um – zusätzlich zu den Fahrgästen – auch öffentliche Anliegen zu transportieren. Holding Graz Linien haben für die Kampagne der Antidiskriminierungsstelle Steiermark „Zeig dein Gesicht gegen Diskriminierung“ gerne einen Gelenkbus zur Verfügung gestellt, weil wir für ein positives Miteinander in unserer Gesellschaft stehen und diese sogar aktiv mitgestalten wollen. Die Holding Graz hat sich aus voller Überzeugung in den Dienst dieser Kampagne gestellt und wird sich auch weiterhin mutig und nachhaltig für dieses Thema einsetzen.“

Klamminger: Mensch steht im Mittelpunkt
Josef Klamminger, Landespolizeidirektor: „Anständige Begegnung beginnt innerhalb der Familie und sollte als Selbstverständnis auf den gesamten Umgang mit Menschen ausgedehnt werden. Der Erfolg der Kampagne gibt uns Recht und unterstreicht die Wichtigkeit eines gemeinsamen Anliegens. Im Mittelpunkt steht der Mensch unabhängig von Rasse, Geschlecht, Hautfarbe und Religion.“