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5 Jahre Antidiskriminierungsstelle Steiermark

Die Antidiskriminierungsstelle Steiermark feiert ihr 5-jähriges Bestehen mit einer besonderen Aktion: 175 Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft werden zu Botschafterinnen und Botschaftern ernannt, um in Zukunft mit noch lauterer Stimme gegen Diskriminierung in der Steiermark aufzutreten. Mittwoch Abend wurden die Botschafterinnen und Botschafter im Rahmen der 5-Jahresfeier in der Aula der Karl-Franzens-Universität Graz vorgestellt.

 
Live is Life! Geburtstagsständchen gemeinsam mit Opus. © Arlene Joobes
Live is Life! Geburtstagsständchen gemeinsam mit Opus.
© Arlene Joobes
 
 

Die Liste jener Menschen, die ab sofort als Botschafterinnen und Botschafter der Antidiskriminierungsstelle Steiermark auftreten, umfasst 175 Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft und reicht von Schauspielerinnen wie Marion Mitterhammer oder Pia Hierzegger und Musikern wie Herwig Rüdisser, Ewald Pfleger und René Plisnier von Opus bis hin zu Menschen aus der Wirtschaft wie Barbara Muhr (Vorstandsdirektorin Holding Graz) oder der Elternbegleiterin Endah Ebner und dem Bildungsreferenten Daniel Diakiese.

Sie alle eint eine Aufgabe: Die Botschaften und Inhalte der Antidiskriminierungsstelle Steiermark noch stärker unter die Menschen zu bringen. Gemeinsam führen sie die Bewegung "Zeig dein Gesicht gegen Diskriminierung" an. Ausgewählt wurden die Botschafterinnen und Botschafter auch deshalb, weil sie bereits in der Vergangenheit immer wieder gegen Diskriminierung aufgestanden sind. Alle Menschen, die ebenfalls Teil dieser Bewegung werden wollen, können sich ab sofort über die Internetseite www.zeigdeingesicht.at dazu anmelden und damit ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung setzen.

"Neben der rechtlichen Beratung ist eine wesentliche Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle Steiermark die Sensibilisierung der Menschen, was die Fragen der Diskriminierung betrifft", erklärt Daniela Grabovac, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle Steiermark.

Die 175 Botschafterinnen und Botschafter sind Multiplikatoren und aktiv dazu aufgerufen, die Inhalte der Antidiskriminierungsstelle weiterzuerzählen - persönlich in ihrem Umfeld und auch in ihrer Community über die sozialen Medien.

Grabovac: "Mit der Auszeichnung wollen wir auch öffentlich Danke sagen für diese nicht alltäglichen Bemühungen, mit der diese Menschen seit Jahren unsere Gesellschaft stärken. Denn die Gründe für Diskriminierung sind vielfältig. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Haltung zu zeigen und Diskriminierung entgegenzutreten."

In den vergangenen 5 Jahren hat die Antidiskriminierungsstelle Steiermark in mehr als 3000 gemeldeten Fällen rechtliche Beratung geleistet. Im Jahr 2012 wurde sie vom Land Steiermark sowie der Stadt Graz als eine Erstanlauf-, Clearing-, Beratungs- und Monitoringstelle eingerichtet. Allen sich betroffen fühlenden Menschen wird in der Steiermark seitdem die Möglichkeit gegeben, sich mündlich, telefonisch, schriftlich oder auf elektronischem Weg an die Stelle zu wenden. Dabei wird jeder Fall erfasst, über Möglichkeiten des weiteren Vorgehens informiert, Beratung durch zuständige Stellen vermittelt oder Unterstützung in der Sache selbst angeboten.

Bei 144 Veranstaltungen und 14 Projekten stand bereits in den vergangenen 5 Jahren auch die Sensibilisierung der Menschen in der Steiermark im Fokus. So konnten mehrere Tausend Menschen zum Mitmachen bewegt werden. Als sichtbares Zeichen für ein gemeinsames Miteinander fährt zum Beispiel noch heute ein Bus der Holding Graz durch die Stadt mit Bildern hunderter Steirerinnen und Steirer, die auf diese Weise ihr Gesicht gegen Diskriminierung zeigen.

Grabovac: "Ich bin überwältigt von der enormen Zustimmung für unsere aktuelle Aktion, die wir von den Botschafterinnen und Botschaftern bekommen haben. Diese Menschen werden ab sofort ihre Stimme für jene stark machen, die selber nicht so laut sein wollen oder können - gegen Diskriminierung und für ein gemeinsames Miteinander."

 

Landesrätin Doris Kampus: Als Gesellschaft gegen Diskriminierung aufstehen

"Die Steiermark ist bunt und hat viele Gesichter! Als Gesellschaft müssen wir gegen die Diskriminierung einzelner Menschen oder Bevölkerungsgruppen aufstehen. Danke an die Antidiskriminierungsstelle Steiermark, die mit diesem Projekt und ihrem bereits 5-jährigen Engagement an die Zivilcourage der Steirerinnen und Steirer appelliert, und damit ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung setzt!"

 

Stadtrat Kurt Hohensinner: Diskriminierung ist nicht tolerierbar

"Als Sozial- und Integrationsstadtrat ist es mir ein zentrales Anliegen das friedliche Zusammenleben zu stärken und die Chancengleichheit aller Grazerinnen und Grazer zu erhöhen. Als Menschenrechtsstadt ist Rassismus und Diskriminierung für uns nicht tolerierbar und wir treten dieser entschieden entgegen. Die Antidiskriminierungsstelle leistet seit 5 Jahren wichtige Arbeit in diesem Bereich und nimmt sich auch immer wieder neuen Herausforderungen an, wie aktuell dem Problem von Hasspostings im Internet. Ich gratuliere sehr herzlich zur 5-Jahresfeier und freue mich vor allem darüber, dass so viele Menschen dem Aufruf gefolgt sind, Botschafter gegen Diskriminierung zu werden, und damit auch als wertvolle Vorbilder für unsere Jugend dienen."

 

„Verschieden, aber gleich an Chancen“

Marion Mitterhammer (Schauspielerin):
"Nein zu Ausgrenzung und Rassismus. Es lebe die Vielfalt. Es muss eine Selbstverständlichkeit sein, das ist meine tiefste Überzeugung. Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg' auch keinem anderen zu."

Pia Hierzegger (Schauspielerin):
"Es ist gut, dass alle Menschen verschieden sind, sie sollten aber trotzdem die gleichen Chancen und Rechte haben. Die Antidiskriminierungsstelle Steiermark hilft dabei und das ist sehr wichtig."

Ewald Pfleger (Opus):
"Ich bin für freie Meinungsäußerung aber gegen jede Diskriminierung und wie so viele Musiker für die Gleichbehandlung aller Menschen, egal welcher Nation sie angehören. Denn Musik ist eine Sprache, die die ganze Welt versteht und verbindet und sie wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen!"

Kurt Plisnier (Opus):
"Nur wer sich selbst respektiert, wird auch andere respektieren. Aber nur wer andere respektiert, kann auch sich selbst respektieren."

Herwig Rüdisser (Opus):
"Imagine all the people..."

 

175 Botschafterinnen und Botschafter gegen Diskriminierung

ABAWE-HAFNER, Edith
ADAM, Josef
AIGNER, Maria-Elisabeth
ALIBEGOVIC, Senida
ANIKAR, Magdalena
BALOCH, Nicola
BARRIOS, Ismael
BENEDEK, Wolfgang
BISCHOF, Karin
BRANDL, Monika
BREMSTEIN, Senta
CANDUSSI, Klaus
CONNY&DADO
DANAIDA, Team
DESCOVICH, Andrea
DEUTSCH, Gernot
DIAKIESE, Daniel
DIER, Jutta
DIETMAIER, Gabriele
DRAXLER, Gerhard
DUMPHART, Eva
DUNST, Ulrich
DZALTO, Sabina
EBNER, Endah
EDELSBRUNNER, Daniel
EHETREIBER, Christian
EICHBERGER, Klaus
ERWA, Jakob M.
ETEME, Johanna
EYAWO, Godswill
FEENSTRA, Odo
FISCHER, Sigrid
FELDHOFER, Kurt
FORMAYER, David
FREY, Volker
FRÜHWIRTH, Ronald
FUCHS, Heidi
GABRIEL, Silvio
GALLE, Felice
GARCIA-HERREROS, Juan
GOSCH, Michaela
GRIESSMANN, Nikolaus
GULIS, Wolfgang
GUTMANN, Alexander
HAAS, Barbara
HABJAN, Nikolaus
HAINZL, Joachim
HAMOUD-SEIFRIED, Muna
HARM-SCHWARZ, Kerstin
HERBST, Hanna
HERFORT-WÖRNDLE, Ulla
HERK, Josef
HIERZEGGER, Pia
HIRSCHENBERGER, Andrea
HÖGLINGER, Sebastian
INOU, simon (! Name klein)
ISTFANOUS, Amir
JELINEK, Susanne
JENSEN, Sandra
JUNGWIRTH, Christian
JURIATTI, Rainer
KANATSCHNIG, Monika
KANIK-RICHTER, Nuray
KARAMARKOVIC, Irina
KAUCIC-RIEGER, Doris
KAUP-HASLER, Veronika
KLAMMINGER, Josef
KÖCK, Alexandra
KONRAD, Angelika
KOREIMANN, Felix
KOSCH, Martin
KOSTMANN, Sadika
KRAUTWASCHL, Wilhelm
KUMAR, Sarah
KUMMER, Manfred
KURTGÖZ, Ali
LECHTHALER, Nikolaus
LOIBNER, Sylvia
LUJANSKY-LAMMER, Elke
MAIER, Kurt
MANNINGER, Jutta
MASTNAK, Ina
MEIXNER, Elisabeth
MERNAK, Johann
MERNYI, Willi
METZ, Gabriele
MIEDL, Werner
MIKLAS, Hermann
MITTERHAMMER, Marion
MOHAMMADI, Maryam
MORI, Elke
MUHR, Barbara
MÜLLER, Roswitha
NEUPER, Christa
NIEDERMAYER, Joe
NOVAK, Martin
NWOHA, Livinus
OHENHEN, Fred
OKOLIE, James
ÖKTEM, Kerem
OSIM, Ivica
ÖZBAS, Ali
PACHNER, Harald
PALLE, Wolfgang
PARASSUTTI, Marion
PATZELT, Heinz
PECH, Michael
PERSCHLER, Stefan
PFLEGER, Ewald
PHILIPP, Lilli
PINTER, Christoph
PLISNIER, Kurt René
PÖCHEIM, Bernadette
PÖLSLER, Gerlinde
PRASCSAICS, Petra
PSCHAID, Priska
PÜRCHER, Bernd
RABITSCH, Silvana
RABUSSAY-SWALD, Gudrun
REICHL, Bettina

REISCHL, Roland
REISNER, Rudolf
REITHOFER, Robert
REITHOFER-HAIDACHER, Eva
RENGER, Markus
REYER, Gottfried
ROSSMANN, Eva
ROTH, Stefan
RÜDISSER, Herwig
RUPP, Manfred
SACHERER, Wolfram
SCARIA, Manfred
SCHALK, Evelyn
SCHAUER, Christian
SCHERKE, Katharina
SCHEUCHER, Michael
SCHERNHUBER, Peter
SCHIFFKOWITZ
SCHILCHER-ASEN, Sabine
SCHILHAN, Michael
SCHINDLAUER, Dieter
SCHIRMER, Markus
SCHLAK, Annemarie
SCHMIDLECHNER, Karin
SCHOLL, Susanne
SCHÖPFER, Gerald
SCHREMPF, Eberhard
SCHULZE-BAUER, Sabine
SEBERG, Gregor
SEIDLER, Yvonne
SENEKOVIC, Kurt
SLAPAR, Philip
SNOBE, Karl-Heinz
SORITZ, Andreas
STARL, Klaus
STEFFEN-KÜHNL, Elke
STEIDL, Dorian&Heike
STEINBÄCKER, Gert
STINGL, Alfred
STOFF, Veada
STROBL, Helmut
SULEIMAN, Helga
TEISSL, Christian
VANEK-ENYINNAYA, Angelika
VATTER, Michael
VAUTI-SCHEUCHER, Angelika
VOLLATH, Bettina
VUKELIC-AUER, Monika
WEISS, Harald
WEIXLER, Martina
WILLNAUER, Jörg-Martin
WINDISCH, Irene
WOGROLLY, Monika
WOGROLLY, Lukas
WONISCH, Maria
WRENCH, John
WRENTSCHUR, Michael
ZEMAN, Gabi
ZITZ, Edith

 
 
 
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